faNcy´s:

" eine Reise ins Vertraute des Scheins und ins Fremde des Selbst "

Schwimmend im Attersee gaben Pia und ich uns das Jawort zu diesem Projekt.

Den Abend zuvor hatten wir uns auf einer Hochzeit auf der ich spielte zum ersten mal gesehen. Sie zeigte mir Bilder von Schaufensterpuppen aus Wien, die sie in akribisch hoher Qualität fotografiert hatte. Es war um mich geschehen. Ich dachte anfangs, dass sie alle echt wären. Fasziniert von der Illusion fuhr ich 2 Wochen später los.

Wir hoben immer noch Teil 1, die Geburt aus der Taufe, als sich erst das Imax Kino und Theater Regisseur Hermann zu uns gesellten. Ich schrieb und schrieb und Pia benannte es, wie sie es empfand, bis schliesslich 11 weitere Episoden skizziert waren. Hermann war inbrünstig mit der Inszenierung beschäftigt, die von einem Film auf die Bühne sollte und suchte nach Kontrasten.

Sie sollten laufen lernen. Das Imax wollte unseren Film als Vorfilm.

Beste Vorraussetzungen, in Wien da geht was.

Es kam anders. Regisseur Hermann bekam ein reizvolles Angebot aus der Türkei und das Imax schloss die Pforten. So spielt das Leben. Was soll´s. Die faNcy´s sind geboren.

Herzlich Willkommen zu einer Reise ins Vertraute des Scheins und ins Fremde des Selbst.

Dauer 5:35 Minuten.

PS: Ich freue mich über jeden Kommentar darüber von ihnen in meine Mail am Ende der Page.

Technisch gesehen war es für mich das aberwitzigste Projekt meiner Karriere. Ein Weltwechsel.

Geradewegs aus dem realen Stadttheater Bremerhaven, in dem ich zuvor als Tonmeister für Oper, Schauspiel und Musical tätig war in den virtuellen Kosmos eines Mac Titanium G4 Powerbooks: jede Menge Samples, und meine Telly.

Um die 265 Spuren waren es am Ende. Ich bat um einen Termin für den Mix im Noize Tonstudio in Wien und bekam sofort einen. Man ist dem neuen aufgeschlossen gegenüber eingestellt in Wien. Ich bouncte oder exportierte, damals nur in Realtime möglich, 3 Tage durchgehend, um besagten Termin halten zu können. Alles war extra eingerechnet. Der Wahnsinn, aber hat funktioniert, das Book spielte den ganzen Song. Später, zurück in Bremen habe ich es im Dubcity bei Finn noch ein mal in Ruhe gemischt und ich würde es noch mal tun.